Laserbeschriftung in der Automobilindustrie

Die Automobilindustrie zählt zu den Branchen, in denen die Rückverfolgbarkeit vieler Fahrzeugkomponenten von essenzieller Bedeutung ist. Ob sicherheitsrelevante Bauteile oder anderweitige Elemente – mittels einer Laserbeschriftung lassen sich zahlreiche Werkstoffe präzise und perfekt lesbar kennzeichnen. Die dauerhafte Lesbarkeit der Teile erlaubt es den Herstellern, diese während des gesamten Lebenszyklus nachzuvollziehen. Die individuellen Codierungen helfen, beispielsweise bei Defekt und Ausfall von Komponenten, Rückrufaktionen oder Garantieansprüchen schnell und einfach die relevanten Quellen zu finden.

Vorteile die Laserbeschriftung in der Automobilindustrie bietet

Ein großer Vorzug der Lasertechnik besteht darin, dass kein physikalischer Kontakt zum Werkstück entsteht. So wird der zu bearbeitende Werkstoff nicht in Mitleidenschaft genommen und bleibt formstabil. Durch die Direktmarkierung fallen keine weiteren Kosten für Verbrauchsmaterialien wie Toner, Pasten, Sprays oder Chemikalien an. Darüber hinaus ist keine Vor- und Nachbearbeitung erforderlich, sodass das Verfahren in puncto Zeitersparnis ebenfalls äußerst effektiv ist. Letztlich gibt es keinen Werkzeugverschleiß, da lediglich der Laser zum Einsatz gelangt.

Anwendungsbereiche der Automobilindustrie in denen Laserbeschriftungen zum Einsatz kommen

Typische Einsatzbereiche für eine Laserbeschriftung sind sämtliche Metall- und Kunststoffkomponenten. Die präzisen Funktionsbeschriftungen sind unverzichtbare Kriterien für eine exzellente Qualitätssicherheit und Nachverfolgung der entsprechenden Teile. Darüber hinaus kommen Laserverfahren auch zur Beschriftung im Automobilbereich auch für zahlreiche unterschiedliche Design-Elemente zur Anwendung:

  • Tachometer, Fensterheber, Drehzahlmesser im Tag- und Nachtdesign
  • Teile von Motoren
  • Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker)
  • Ventile
  • Zylinder
  • Wechselrichter (von Gleichspannung in Wechselspannung)
  • Servolenkung
  • Ultraschallsensoren

Materialien die sich zur Beschriftung mit einem Laser eignen.

Erfahrene Unternehmen wie Belaser bieten die Beschriftung unterschiedlichster Materialien und gewähren dabei ein hohes Maß an Präzision durch verschiedene Verfahrensweisen wie beispielsweise dem DataMAtrix-Code. Kunden profitieren von einer dauerhaften Markierung, die abriebfest und hitzebeständig ist. Folgende Werkstoffe eignen sich zur Laserbeschriftung:

  • Stahl und Stahllegierungen
  • Beschichtete Metalle
  • Verschiedene Kunststoffe (u.a. Polyamide, ABS)
  • Aluminium und Aluminiumlegierungen
  • Naturfasern
  • Verbundwerkstoffe

Fazit

Laserbeschriftungen zählten in der Automobilindustrie zu unverzichtbaren Verfahren. Insbesondere die Rückverfolgung und Qualitätssicherung lassen sich dadurch auf einem hohen Niveau generieren. Kunden profitieren von schnellen und sehr präzisen individuellen Kennzeichnungen, die perfekt und dauerhaft lesbar sind. Es entsteht lediglich eine thermische Wirkung, sodass das Material selbst nicht angegriffen wird.

 

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